Der PC wird zum Cockpit
Berlin, 21. Mai 2013. Unbemannte Mini-Hubschrauber – sogenannte Quadrokopter – lassen sich aus der Ferne steuern und leisten in der Forschung, bei Rettungseinsätzen oder in der Bauplanung wertvolle Unterstützung. Der 15-jährige Lukas Lao Beyer, der die 9. Klasse der Deutschen Schule in Barcelona besucht, hat eine kostengünstige Alternative entwickelt: Für einen Mini-Quadrokopter aus dem Modellbaubereich hat er eine Software geschrieben, die den Einsatz des Gerätes auch für professionelle Zwecke ermöglicht. Dafür wurde der Schüler beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Nordrhein-Westfalen mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
Das Handy als Grafik-Taschenrechner
Berlin, 30. April 2013. An vielen Gymnasien arbeiten Schüler im Mathematikunterricht mit Grafik-Taschenrechnern (GTR). Diese haben ein größeres Display und ermöglichen neben konventionellen Funktionen die Darstellung von einfachen Graphen und Diagrammen. Dass man dafür nicht unbedingt ein eigenes Gerät braucht, zeigt Nils Kasseckert: Der 15-Jährige, der die 9. Klasse des Fritz-Hofmann-Gymnasiums in Kölleda besucht, hat mithilfe einer App das iPhone oder iPad zum Grafik-Taschenrechner umfunktioniert. Dafür erhielt der Schüler aus Werningshausen beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Thüringen den Sonderpreis Mobilfunk.
Notruf-SMS für Wassersportler
Berlin, 29. April 2013. Fast jeder Ruderer ist schon einmal beim Training gekentert. Ohne fremde Hilfe ist es fast unmöglich, das kieloben schwimmende Boot umzudrehen und zurück in den Sitz zu klettern. Daher begleitet der Trainer seine Mannschaft mit einem kleinen Motorboot, um im Ernstfall helfen zu können. Damit er das Kentern bemerkt, falls es außerhalb seiner Sichtweite passiert, haben Lennart Werner, Yannick Rau und Julia Grasmück ein Notrufsystem entwickelt, das den Trainer per SMS alarmiert. Dafür wurden die drei 14-jährigen Schüler, die das Gymnasium Johanneum zu Lübeck besuchen, beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Schleswig-Holstein mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
Smartphone bremst Laufrad aus der Ferne
Berlin, 26. April 2013. Laufräder sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel für Kinder. Da die Kleinen noch nicht über ein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein verfügen, kann es jedoch schnell zu kritischen Situationen kommen. Der 16-jährige Jakob Braun hat mit „Laurastro“ eine einfache und effektive Möglichkeit gefunden, Eltern eine bessere Kontrolle zu geben: Eine Bremsvorrichtung, die sich mithilfe des Smartphones aus der Ferne steuern lässt. Dafür wurde der Schüler, der das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg besucht, beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Bayern mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
Immer mehr Grundschulkinder nutzen ein Handy
Jedes zehnte Kind im Alter von 6 bis 7 Jahren verfügt über ein eigenes Mobiltelefon. Bei den 8- und 9-Jährigen hat jeder Dritte ein Handy, bei den 10- und 11-Jährigen sind es dann schon zwei von drei (66 %). Das sind die Ergebnisse der aktuellen KIM-Studie 2012 (Kinder + Medien, Computer + Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die im April veröffentlicht wurde.
Surfen unter Aufsicht
Berlin, 25. April 2013. Das World Wide Web ist Kindern und Jugendlichen heute genauso vertraut wie ihre reale Umgebung. Eltern sehen diese Entwicklung nicht nur positiv, denn im Netz finden sich genügend Inhalte, die nicht für Kinderaugen geeignet sind. Um dieses Dilemma zu lösen, haben der 15-jährige Björn Ternes und der 17-jährige Toni Arndt einen Internet-Browser entwickelt, mit dessen Hilfe Eltern ihre Kinder effektiv und sicher schützen können. Dafür wurden die Schüler beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Rheinland-Pfalz mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
Vernetzter Unterricht mit dem Handy
Berlin, 24. April 2013. Computergestützter Unterricht ist an vielen Schulen Alltag. Doch die Ausstattung ist teuer und die wenigen Computerarbeitsplätze sind heiß begehrt. „Wenn die meisten Schüler mit ihren Smartphones sowieso über einen eigenen Kleincomputer verfügen, warum nutzt man das Handy nicht für den vernetzten Unterricht?“, dachte sich der 15-jährige Lukas Sackewitz aus Kemberg im Landkreis Wittenberg. Der Schüler hat eine Voting-App entwickelt, mit der sich Übungstests über das Schulnetzwerk durchführen lassen. Für seine Idee wurde der junge Tüftler beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Sachsen-Anhalt mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
Radtourenführer auf dem Handy
Berlin, 24. April 2013. Nach dem langen Winter zieht es viele Menschen wieder in die Natur und auf das Fahrrad. Wer im Altenburger Land in Thüringen unterwegs ist, kann nun auch mithilfe des Smartphones die Gegend auf dem Drahtesel erkunden. Der 16-jährige Florian Voos, der die 10. Klasse des Friedrichgymnasiums in Altenburg besucht, hat mit „RiAL – Radeln im Altenburger Land“ einen GIS-gestützten Radtourenführer entwickelt, der sowohl im Internet als auch als App verfügbar ist. Dafür erhielt der Schüler den Sonderpreis Mobilfunk beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Thüringen.
Weniger Unfälle bei Einsatzfahrten
Berlin, 16. April 2013. Das Martinshorn signalisiert Verkehrsteilnehmern, den Weg für ein Einsatzfahrzeug frei zu machen. In der Praxis reagieren viele Autofahrer jedoch falsch. Um dieses Problem zu lösen, haben die Hamburger Schüler Celal Cankaya und Lennart Ebert eine App entwickelt, die Autofahrer bei einem Einsatz frühzeitig warnt. Dies soll Einsatzfahrzeugen ein schnelleres Durchkommen ermöglichen und die Verkehrssicherheit erhöhen. Für ihre Idee wurden sie beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Hamburg mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
„Mein Chamäleon Smartphone“ – das individuelle Handy
Berlin, 11. April 2013. Fast 86 Millionen Handys verstauben in deutschen Schubladen – obwohl sie noch funktionsfähig sind oder nur kleine Defekte aufweisen. „Das ist ganz schön unökonomisch und verschwenderisch“, dachten sich Jonas Kleine-Brockhoff und Rilana Gründel. Die 16-jährigen Schüler aus Schermbeck haben ein Konzept entwickelt, das Smartphones für ihre Nutzer länger attraktiv macht. Für diese zukunftsweisende Idee wurden die Schüler beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb in Nordrhein-Westfalen mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet.
